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Anbau- und Erntezeitplan für den Ackerbau

Eine kostenlose Vorlage für den Anbau- und Erntezeitplan für ein Jahr, das sich wirklich nicht verschieben lässt. Winterplanung, Bodenuntersuchung, Betriebsmittel und Maschinenwartung; ein Aussaatfenster, das von Bodentemperatur und Befahrbarkeit geöffnet wird und nicht von einem Projektplan; die Aussaat über frühe, mittlere und späte Schläge getaktet, weil eine Maschinenkette sie alle bedienen muss; eine agronomische Abfolge von Wachstumsstadien, an denen Pflanzenschutz- und Düngetermine hängen; danach die Ernte, getaktet von der Kornfeuchte, und Trocknungs- und Lagerkapazität, die bestimmen, wie schnell gedroschen werden kann. Dazwischen liegen zwei Termine, die der Gesetzgeber setzt: der Sammelantrag und die Sperrfristen der Düngeverordnung.

Vorschau der Vorlage mit den Phasen auf einer Zeitachse

Was enthalten ist

Fast jeder andere Terminplan verhandelt mit seinen Restriktionen. Ein Anbaujahr nicht: Die Biologie setzt die Reihenfolge, das Wetter das Fenster und das Fachrecht feste Kalendertage. Die Vorlage hält alle drei sichtbar:

Der Kalender gehört Ihnen nicht. Bodentemperatur und Befahrbarkeit entscheiden, wann gesät werden kann; die Wachstumsstadien entscheiden, wann jede Behandlung sitzt, und ein Fungizid eine Woche neben dem Stadium ist verbranntes Geld; die Kornfeuchte entscheidet, wann der Mähdrescher fahren darf. Dahinter steht eine zweite, härtere Grenze: Trocknungsdurchsatz und Lagerkapazität. Wer zwanzig Tonnen je Stunde trocknen kann, kann auf Dauer nicht schneller dreschen, egal wie viele Mähdrescher im Feld stehen. Und dann gibt es Termine, die nicht das Wetter setzt, sondern das Recht: Der Sammelantrag hat eine Ausschlussfrist, deren Versäumnis bares Geld kostet, und die Düngeverordnung schreibt Sperrfristen fest, in denen stickstoffhaltige Düngemittel schlicht nicht ausgebracht werden dürfen — auf Ackerland nach der Ernte der letzten Hauptfrucht bis Ende Januar, auf Grünland etwas anders, und in nitratbelasteten roten Gebieten mit zusätzlichen Auflagen und verlängerten Sperrzeiten. Diese Daten stehen im Kalender fest, bevor die Saison beginnt. Zeichnen Sie sie als graue Sperrbalken ein, gegen die die Ausbringungsbalken stoßen dürfen — sie sind die verlässlichsten Restriktionen im ganzen Plan.

So passen Sie sie an

  1. Setzen Sie den Meilenstein für das Aussaatfenster aus Ihren eigenen Bodentemperaturaufzeichnungen, nicht aus dem Saattermin des Vorjahres, und lassen Sie die Aussaatbalken mitwandern.
  2. Legen Sie die Sperrfristen der Düngeverordnung als feste Sperrbalken über das ganze Jahr, getrennt nach Ackerland und Grünland. Jeder Ausbringungsbalken, der dagegen stößt, ist ein Planungsfehler, den Sie im Februar sehen und nicht im Oktober.
  3. Tragen Sie die Frist für den Sammelantrag als harten Meilenstein ein, mit einer eigenen Zeile für die Erfassung der Flächen und Nutzungen davor. Sie ist eine Ausschlussfrist, und Kürzungen der Zahlungen sind teurer als jede Ertragsdifferenz im selben Plan.
  4. Teilen Sie die Aussaat in frühe, mittlere und späte Schläge, dimensioniert nach Ihrer echten Tagesleistung. Daran zeigt sich, ob die Kette im Fenster fertig wird oder ob Sie ein Lohnunternehmen brauchen.
  5. Hängen Sie jeden Behandlungsbalken an einen Wachstumsstadienbalken statt an ein Datum. Läuft die Saison früh oder spät, sollen die Termine automatisch mit dem Bestand wandern.
  6. Ergänzen Sie eine Zeile je Kultur, wenn Sie mehrere anbauen. Ihre Fenster überlappen und konkurrieren um dieselbe Drillmaschine, dieselbe Spritze und denselben Mähdrescher, und genau diese Konkurrenz ist der Sinn des Diagramms.
  7. Geben Sie dem Trocknungsdurchsatz einen eigenen Balken durch die Ernte hindurch. Ist er kürzer als die Erntebalken darüber, ist die Lagerung Ihre Restriktion, und der Plan soll das aussprechen.
  8. Legen Sie eine Zeile für Wartezeiten zwischen der letzten Behandlung und dem Drusch an — sie ist mittelspezifisch, sie ist verbindlich, und sie kollidiert regelmäßig mit dem frühesten Termin, an dem die Feuchte passt.

Hinweise zur Terminplanung

Diese Vorlage ist auf Deutsch. Noch nicht übersetzte verwandte Seiten öffnen sich auf Englisch.

Häufige Fragen

Wie baut man einen Anbau- und Erntezeitplan auf?

Beginnen Sie mit den Fenstern, die Sie nicht steuern — Bodentemperatur für die Aussaat, Kornfeuchte für die Ernte — und fügen Sie die Maschinenkette dazwischen ein. Legen Sie darüber die Termine, die das Fachrecht setzt: Sammelantragsfrist und Sperrfristen. Die agronomische Abfolge dazwischen bestimmt die Kultur, nicht die Vorliebe.

Warum hängen Behandlungstermine an Wachstumsstadien statt an Daten?

Weil ein Fungizid oder Herbizid nur in einem engen Fenster um ein bestimmtes Stadium wirkt, und weil die Zulassung die Anwendung häufig ausdrücklich an Stadien bindet. Läuft die Saison zwei Wochen früher, wandern die Termine zwei Wochen mit — deshalb hängt die Vorlage sie an die Stadienbalken.

Was sind die Sperrfristen der Düngeverordnung und wie planen wir mit ihnen?

Es sind gesetzlich festgelegte Zeiträume, in denen stickstoff- oder phosphathaltige Düngemittel nicht ausgebracht werden dürfen — auf Ackerland im Kern zwischen der Ernte der letzten Hauptfrucht und dem Ende des Januars, auf Grünland in einem abweichenden Zeitraum, mit weiteren Einschränkungen auf gefrorenem, überschwemmtem oder schneebedecktem Boden. Weil sie datumsfest sind, sind sie die planbarste Restriktion des Jahres: Zeichnen Sie sie als Sperrbalken und legen Sie Herbst- und Frühjahrsgaben dagegen an. Die genauen Daten und die Abweichungen für einzelne Kulturen prüfen Sie bitte in der geltenden Fassung und bei Ihrer Landwirtschaftskammer.

Was gilt zusätzlich in roten Gebieten?

In nitratbelasteten Gebieten kommen verschärfte Auflagen hinzu, typischerweise eine Absenkung des ermittelten Düngebedarfs, verlängerte Sperrfristen und Vorgaben zur Begrünung. Weil die Ausweisung dieser Gebiete durch die Länder erfolgt und sich ändern kann, gehört sie als eigene Prüfzeile in die Winterplanung und nicht in eine Fußnote — sie verändert sowohl die Mengen als auch die Termine.

Was begrenzt die Erntegeschwindigkeit?

Meist Trocknung und Lagerung, nicht die Drescherleistung. Ist der Durchsatz niedriger als die Rate, mit der Korn ankommt, muss langsamer gedroschen werden — deshalb gehört der Trocknungsbalken neben die Erntebalken.

Wann sollten Betriebsmittel und Lohnunternehmen gebucht werden?

Über den Winter, deutlich vor Öffnung des Fensters. Verfügbarkeit von Saatgut, Pflanzenschutzmitteln und Spezialtechnik ist regional und wird mit Saisonbeginn schnell knapp; eine späte Buchung verkürzt Ihr Fenster faktisch.

Ist die Vorlage für Anbau und Ernte kostenlos?

Ja. Kostenlose Downloads als Excel, PowerPoint und CSV sowie kostenloses Bearbeiten online, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen.

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