Was enthalten ist
Ein Produktionsplan sind zwei Pläne, die zusammenkommen müssen: eintreffendes Material und verfügbare Kapazität. Die Vorlage führt beide als getrennte Stränge, damit der Zusammenstoß sichtbar wird, bevor er in der Fertigung passiert:
- Bedarfs- und Kapazitätsplanung — Durchsicht der Absatzprognose, feste Auftragseingänge, das Produktionsprogramm und eine grobe Kapazitäts- und Personalprüfung. Meilenstein: Kapazität bestätigt.
- Materialbeschaffung — Stücklistenauflösung und Bedarfsermittlung, Bestellungen, Lieferungen mit langer und normaler Vorlaufzeit, Wareneingang und Eingangsprüfung sowie die Bereitstellung an der Linie. Meilenstein: Material verfügbar.
- Reihenfolgeplanung und Rüsten — Feinplanung der Reihenfolge, Rüstplan, Vorbereitung von Werkzeugen und Vorrichtungen, der Rüstwechsel selbst und die Erstmusterprüfung. Meilenstein: Erstmuster freigegeben.
- Fertigungslose — Die Lose selbst, wobei die Rüstwechsel zwischen den Produkten als echte Vorgänge geplant und nicht wegdefiniert werden.
- Qualitätssicherung — Fertigungsbegleitende Prüfung und statistische Prozessregelung, Sperrbestand und Entscheidung über die Verwendung, Endprüfung und die Dokumentation zur Chargenfreigabe. Meilenstein: Charge freigegeben.
- Verpackung und Versand — Verpacken und Etikettieren, Palettierung und Ladeplanung, Speditionsavis und Versandpapiere. Meilenstein: Auftrag versandt.
So passen Sie sie an
- Tragen Sie die echten Lieferzeiten je Komponente ein; die längste davon, nicht die Linienbelegung, bestimmt meist den frühesten möglichen Start.
- Ergänzen Sie eine Zeile je Arbeitsplatz oder Linie, wenn Sie mehrere planen, damit Belegungskonflikte sichtbar werden.
- Setzen Sie Rüstzeiten nach tatsächlich gemessenen Werten und halten Sie sie von den Losen davor und danach getrennt.
- Legen Sie einen Balken für den Sperrbestand ein, wo eine Charge auf die Entscheidung wartet — dieses Warten ist stillstehender Bestand.
- Ergänzen Sie Sicherheitsbestände oder Pufferbalken vor Losen, die eine feste Kundenzusage bedienen.
- Setzen Sie Materialverfügbarkeit, Erstmusterfreigabe, Chargenfreigabe und Versand als Meilensteine.
Hinweise zur Terminplanung
- Planen Sie rückwärts vom Versandtermin. Die Kundenzusage ist der Fixpunkt; alles davor leitet sich daraus ab, statt von heute nach vorne geschoben zu werden.
- Planen Sie kein Los vor der freigegebenen Eingangsprüfung. Material auf dem Hof ist kein verfügbares Material, und der Start auf ungeprüfter Ware bringt am Ende die ganze Charge in den Sperrbestand.
- Erst auf minimale Rüstwechsel sortieren, dann die Termine prüfen. Die effizienteste Reihenfolge und die termingerechte Reihenfolge sind selten dieselbe; im Plan sehen Sie den Tausch.
- Geben Sie der Erstmusterprüfung einen eigenen Balken. Sie ist ein Tor, und ein vor der Freigabe gestartetes Los ist ein Los, das Sie unter Umständen verschrotten.
- Lassen Sie Puffer vor dem Versand. Speditionsavis und Ladefenster liegen außerhalb Ihrer Kontrolle, und eine erst am Abholmorgen freigegebene Charge hat keinen Raum für eine Nacharbeitsschleife.
- Setzen Sie den Basisplan mit dem eingefrorenen Programm. Sobald das Programm für die Periode eingefroren ist, verfolgen Sie die Abweichung, statt es still umzuschreiben.
Verwandte Vorlagen
- Produktionskalender für Mode und Bekleidung
- Projektplan für die Produktentwicklung
- Projektplan für den Aufbau eines Lagers
- Alle Gantt-Diagramm-Vorlagen ansehen
Diese Vorlage ist auf Deutsch. Noch nicht übersetzte verwandte Seiten öffnen sich auf Englisch.
Häufige Fragen
Was gehört in einen Produktionsplan?
Bedarfs- und Kapazitätsplanung, Materialbeschaffung mit echten Lieferzeiten, Reihenfolgeplanung und Rüstwechsel, die Fertigungslose, Qualitätssicherung samt Sperrbestand sowie Verpackung und Versand. Alle sechs sind hier als eigene Phasen hinterlegt.
Wie stelle ich Rüstwechsel im Gantt-Diagramm dar?
Als eigene kurze Balken zwischen den Losen, wobei jedes Los vom Rüstwechsel davor abhängt. Das Rüsten im Losbalken zu verstecken überzeichnet Ihre verfügbare Kapazität — der häufigste Fehler in einem Produktionsplan.
Passt die Vorlage auch für die Prozessfertigung?
Am besten passt sie zur Stückfertigung — Chargen, Stück und Rüstwechsel. Für kontinuierliche Prozesse behalten Sie Beschaffung und Versand und ersetzen die Loszeilen durch Kampagnenbalken.
Worin unterscheidet sie sich vom Produktionskalender für Bekleidung?
Der Bekleidungskalender ist saisonal aufgebaut, mit Mustern und Stoffbuchungen gegen einen Liefertermin an den Handel. Diese Vorlage ist ein allgemeiner Plan der Stückfertigung rund um Lieferzeiten, Rüstwechsel und Versand.
Ist die Vorlage für den Produktionsplan kostenlos?
Ja. Kostenlose Downloads als Excel, PowerPoint und CSV sowie kostenloses Bearbeiten online, ohne Anmeldung.