Was enthalten ist
Sechs Phasen von der Standortprüfung bis zur Freigabe:
- Standort und Konzept, Verkehrsfluss, Stellplätze, Leistungsbedarf, Ladepunktzahl und Betreibermodell.
- Netzanschluss, Anfrage beim Netzbetreiber, Leistungszusage, gegebenenfalls Trafostation. Der längste Vorlauf.
- Genehmigung und Förderung, Baugenehmigung, Stellplatzsatzung, Förderantrag und Bewilligung.
- Tiefbau, Kabelgräben, Fundamente, Leerrohre, Stellplatzmarkierung und Beschilderung.
- Montage und Anschluss, Ladesäulen setzen, elektrisch anschließen, Lastmanagement und Backend anbinden.
- Abnahme und Inbetriebnahme, Elektroprüfung, Eichrechtskonformität, Roaming-Anbindung, Testladung. Meilenstein: freigegeben.
Wer diese Vorlage nutzt
Genutzt von Entwicklern für Ladeinfrastruktur, Elektrofachbetrieben und Facility- oder Fuhrparkmanagern, die Ladepunkte an Depots, Handelsstandorten oder Arbeitsplätzen installieren. Der Plan ordnet Standortbewertung, Netzbetreiber-Abstimmung, Genehmigungen, Tiefbau und Inbetriebnahme, damit Positionen mit langer Vorlaufzeit wie Netzkapazität und Genehmigungen von Tag eins an verfolgt werden und nicht kurz vor der Zuschaltung als Überraschung auftauchen.
So passen Sie sie an
- Je Standort eine Zeilengruppe, wenn Sie mehrere parallel errichten.
- Förderfristen als feste Termine eintragen, sie verfallen und verschieben sich nicht.
- Eichrechtskonforme Abnahme als eigenen Vorgang führen; ohne sie darf nicht abgerechnet werden.
- Tiefbau in Frostperioden mit Puffer versehen.
Hinweise zur Terminplanung
- Netzanschluss zuerst anfragen, noch bevor der Standort final ist.
- Leistung realistisch dimensionieren. Überdimensionierung verteuert den Anschluss erheblich.
- Backend und Roaming brauchen Vorlauf, nicht erst am Tag der Inbetriebnahme.
- Fördermittel binden Termine. Lesen Sie die Fristen, bevor Sie den Plan bauen.
Verwandte Vorlagen
Diese Vorlage ist auf Deutsch. Noch nicht übersetzte verwandte Seiten öffnen sich auf Englisch.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Errichtung von Ladeinfrastruktur?
Der Bau selbst dauert Wochen. Mit Netzanschluss und Genehmigung liegen realistisch sechs bis achtzehn Monate dazwischen.
Was ist der häufigste Grund für Verzug?
Der Netzanschluss. Er wird zu spät angefragt und hat den längsten und am wenigsten beeinflussbaren Vorlauf.
Was bedeutet eichrechtskonform?
Die Ladepunkte müssen die geladene Energie rechtssicher messen, damit nach kWh abgerechnet werden darf. Ohne diese Abnahme ist kein Verkauf zulässig.