Was enthalten ist
Entwicklungspläne scheitern an den Gates, nicht an den Vorgängen. Die Vorlage trennt die Stufen sauber, damit ein Gate eine Entscheidung mit Nachweisen dahinter ist und nicht bloß ein Termin, der still verstreicht:
- Konzept, Chancenbeschreibung, Kundenbedarf und Anforderungen, Konzeptskizzen, erster Business Case und das Konzept-Gate. Gate 1: Konzept freigegeben.
- Machbarkeit, Technische Machbarkeitsuntersuchungen, Make-or-Buy-Analyse, regulatorische Vorprüfung, Kostenmodell und Risikobewertung. Gate 2: Machbarkeit bestätigt.
- Konstruktion, System- und Detailkonstruktion, fertigungs- und montagegerechte Gestaltung, Stückliste, Lieferantenanbindung und die Konstruktionsprüfung. Gate 3: Konstruktionsstand eingefroren.
- Prototypenbau, Alpha-Aufbau, technische Bewertung, Konstruktionsschleifen und der Beta-Aufbau, der in die Validierung geht.
- Validierung und Erprobung, Konstruktionsverifikation, Umwelt- und Dauererprobung, Zulassungs- und Konformitätsverfahren sowie Anwendertests. Gate 4: Konstruktion validiert.
- Werkzeugbau und Industrialisierung, Werkzeugkonstruktion und -herstellung, Erstmusterprüfung, Prozessentwicklung, Vorrichtungen und Lieferantenfreigabe.
- Nullserie und Übergabe, Nullserienlauf, Serienteilfreigabe, Hochlaufplan, Dokumentationspaket und Übergabe an Produktion und Markteinführung. Gate 5: Serienfreigabe.
Wer diese Vorlage nutzt
F&E-Manager, Produktentwickler und Stage-Gate-Verantwortliche in Hardware- und Konsumgüterunternehmen verlassen sich hierauf, um ein Konzept von der Idee zur Marktreife zu führen. Der Plan legt Machbarkeit, Prototyping, Designvalidierung, Werkzeugbau und Pilotserie als Gate-Phasen fest und macht deutlich, wo eine Go/No-go-Entscheidung sitzt und wann die Entwicklung an die Fertigung übergibt.
So passen Sie sie an
- Setzen Sie den geforderten Termin der Serienfreigabe und rechnen Sie rückwärts; die Lieferzeit der Werkzeuge entscheidet meist, ob der Plan überhaupt aufgeht.
- Bestellen Sie Langläufer-Werkzeuge gegen echte Angebotslieferzeiten und legen Sie den Bestellvorgang vor das Einfrieren, wenn Sie dieses Risiko bewusst eingehen.
- Ergänzen Sie eine Zeile je Zulassungsstelle, wenn Ihr Produkt mehrere Zulassungen braucht, sie laufen parallel und jede hat ihre eigene Warteschlange.
- Erweitern Sie den Prototypenbau auf so viele Aufbauten, wie Sie wirklich brauchen; zwei sind für alles mit beweglichen Teilen optimistisch.
- Halten Sie die Lieferantenfreigabe sichtbar, ein freigegebenes Teil von einem nicht freigegebenen Lieferanten ist kein serienfähiges Teil.
- Setzen Sie alle fünf Gates als Meilensteine, damit der Lenkungsausschuss Entscheidungen sieht und nicht Fortschrittsbalken.
Hinweise zur Terminplanung
- Werkzeugbau und Konstruktionsänderungen nicht überlappen. Stahl zu schneiden, bevor der Konstruktionsstand eingefroren ist, verbrennt die Reserve eines Entwicklungsprogramms schneller als alles andere.
- Beginnen Sie früh mit der Zulassung. Prüfhauswarteschlangen und Behördenverfahren sind Fremddauern, die sich durch mehr Einsatz nicht verkürzen lassen, buchen Sie Termine, sobald ein prüffähiger Aufbau existiert.
- Geben Sie der Validierung einen eigenen Balken. Prüfzeit ist echte Kalenderzeit; Dauererprobungen laufen über Wochen, gleichgültig wie viele Ingenieure daran sitzen.
- Binden Sie Lieferanten während der Konstruktion ein, nicht danach. Fertigungshinweise, die nach dem Einfrieren eintreffen, werden zum Änderungsantrag statt zur Konstruktionsvorgabe.
- Trennen Sie diesen Plan vom Markteinführungsplan. Marketingtermine hängen an der Serienfreigabe, nicht an einer Schätzung aus der Konzeptphase.
- Setzen Sie den Basisplan beim Einfrieren. Messen Sie die Abweichung gegen den eingefrorenen Stand, damit späte Änderungen als Terminkosten sichtbar werden statt lautlos aufgesogen zu werden.
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Diese Vorlage ist auf Deutsch. Noch nicht übersetzte verwandte Seiten öffnen sich auf Englisch.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet sich diese Vorlage vom Produkteinführungsplan?
Diese hier ist die technische Kette bis zur Serienfreigabe, Konzept bis Werkzeugbau und Nullserie. Der Produkteinführungsplan setzt ungefähr dort an, wo diese endet, und behandelt Positionierung, Preis, Kanalvorbereitung und die Markteinführungskampagne.
Wie lange dauert eine Produktentwicklung?
Das hängt an der Komplexität: Ein einfaches Consumer-Zubehör läuft in 6 bis 9 Monaten, ein reguliertes oder werkzeugintensives Produkt üblicherweise 18 bis 36. Die Vorlage nutzt ein Programm über achtzehn Monate, das Sie stauchen oder strecken können.
Welche Gates enthält die Vorlage?
Konzept freigegeben, Machbarkeit bestätigt, Konstruktionsstand eingefroren, Konstruktion validiert und Serienfreigabe. Jedes ist ein Meilenstein mit den nachweisliefernden Vorgängen als Vorgänger.
Passt die Vorlage auch für ein Softwareprodukt?
Teilweise, Konzept, Machbarkeit, Design und Validierung lassen sich gut übertragen, Werkzeugbau und Nullserie entfallen dagegen. Für Software passt der Projektplan für Softwareentwicklung besser.
Ist die Vorlage für die Produktentwicklung kostenlos?
Ja. Kostenlose Downloads als Excel, PowerPoint und CSV sowie kostenloses Bearbeiten online, ohne Konto.