Was enthalten ist
Sechs Phasen von der Fläche bis zur ersten Kilowattstunde:
- Standortentwicklung — Flächensicherung, Windmessung, Ertragsgutachten, Netzanfrage. Meilenstein: Netzanschlusszusage.
- Genehmigung — BImSchG-Verfahren, Umweltverträglichkeit, Artenschutz, Schall- und Schattengutachten — der längste Abschnitt.
- Beschaffung und Finanzierung — Anlagenbestellung, Kranlogistik, EPC-Vergabe. Meilenstein: Financial Close.
- Infrastruktur — Zuwegung, Kranstellflächen, Kabeltrassen, Umspannwerk — muss vor der Anlieferung stehen.
- Errichtung — Fundamente, Aushärtung, Turmsegmente, Gondel, Rotorblätter. Windabhängig und kranlimitiert.
- Inbetriebnahme — Elektrische Anbindung, Prüfungen, Probebetrieb, Übergabe. Meilenstein: erste Einspeisung.
So passen Sie sie an
- Je Anlage eine Zeile ergänzen — die Errichtung läuft nacheinander, weil der Kran wandert.
- Fundamentaushärtung als eigenen Vorgang führen (28 Tage), nicht als Verzögerung verstecken.
- Artenschutzfenster als nicht-verfügbare Zeiträume im Kalender hinterlegen.
- Krantermine als feste Termine setzen — sie sind Monate im Voraus gebucht und schwer zu verschieben.
Hinweise zur Terminplanung
- Der Kran bestimmt die Reihenfolge. Planen Sie die Anlagen in seiner Fahrtroute.
- Die Zuwegung wird unterschätzt. Schwertransporte brauchen Kurvenradien und Tragfähigkeit.
- Genehmigung und Netz laufen parallel, aber nur eines bestimmt am Ende den Termin.
- Winter ist nicht automatisch verloren — Fundamente ja, Montage bei Frost oft nein.
Verwandte Vorlagen
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Häufige Fragen
Wie lange dauert der Bau eines Windparks?
Die Bauzeit liegt bei sechs bis zwölf Monaten. Von der Standortsicherung bis zur Einspeisung vergehen meist drei bis sieben Jahre.
Was liegt auf dem kritischen Pfad?
Fast immer die Genehmigung, danach der Netzanschluss. Die Errichtung selbst ist der kürzeste Abschnitt.
Warum steht die Montage bei Wind still?
Rotorblätter und Gondeln können ab etwa 8 bis 12 m/s nicht sicher gehoben werden. Das ist ein normaler Planungsfaktor, kein Zwischenfall.