Was enthalten ist
Ein zweiwöchiger Sprint mit den festen Terminen:
- Sprint Planning (Tag 1) — Ziel festlegen, Backlog-Einträge schätzen und committen. Meilenstein: Sprint Goal steht.
- Umsetzung (Tag 1–8) — Entwicklung mit täglichem Abgleich; Abhängigkeiten zwischen Aufgaben sichtbar halten.
- Integration und Test (Tag 7–9) — Zusammenführen, testen, Fehler beheben — überlappt bewusst mit der Umsetzung.
- Review und Retrospektive (Tag 10) — Ergebnis zeigen, Feedback aufnehmen, Prozess verbessern. Meilenstein: Increment abgenommen.
So passen Sie sie an
- Sprintlänge ändern — bei einwöchigen Sprints Phasen entsprechend kürzen.
- Je Entwicklerin eine Zeile führen, wenn Sie die Auslastung prüfen wollen.
- Abhängigkeiten zwischen Backlog-Einträgen verknüpfen; genau dafür lohnt sich das Gantt-Format hier.
- Wiederkehrende Termine (Daily, Refinement) als Serie eintragen.
Hinweise zur Terminplanung
- Das Sprintziel ist wichtiger als die Aufgabenliste. Es entscheidet, was wegfallen darf.
- Testen läuft parallel, nicht am Ende. Sonst ist der letzte Tag immer zu kurz.
- Reserve einplanen. 15 bis 20 Prozent der Kapazität bleiben frei.
- Für den Sprint selbst bleibt das Board das Arbeitsmittel — dieser Plan ist für Abhängigkeiten und Absprachen.
Verwandte Vorlagen
Diese Vorlage ist auf Deutsch. Noch nicht übersetzte verwandte Seiten öffnen sich auf Englisch.
Häufige Fragen
Passt ein Gantt-Diagramm zu Scrum?
Für den Sprint selbst ist das Board besser. Das Gantt-Format hilft bei Abhängigkeiten, Releaseplanung und der Abstimmung mit Nicht-Scrum-Beteiligten.
Wie lang sollte ein Sprint sein?
Ein bis vier Wochen, üblich sind zwei. Kürzer erhöht den Zeremonienanteil, länger verzögert Feedback.
Was tun mit unfertigen Aufgaben?
Zurück ins Backlog und neu priorisieren, nicht automatisch in den nächsten Sprint schieben.